Lakritze: Mehr als eine Süßigkeit? Die überraschenden Risiken und Nebenwirkungen von Süßholz

Die meisten kennen Lakritze als eine beliebte Süßigkeit. Doch hinter dem charakteristischen Geschmack der Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra) steckt ein mächtiger Wirkstoff: das Glycyrrhizin. Während dieser Stoff in der Naturheilkunde für seine positiven Eigenschaften geschätzt wird, birgt er bei übermäßigem Konsum ernstzunehmende Risiken für die Gesundheit. Google-Nutzer suchen nicht umsonst am häufigsten nach den Schattenseiten des “Bärendrecks”.

1. Die Hauptgefahr: Lakritze und Bluthochdruck Die am weitesten verbreitete Sorge gilt dem Blutdruck. Das in der Lakritze enthaltene Glycyrrhizin kann den Mineralstoffhaushalt im Körper stören. Es führt dazu, dass die Nieren vermehrt Natrium und Wasser speichern, während gleichzeitig Kalium ausgeschieden wird. Diese Verschiebung kann zu:

  • Erhöhtem Blutdruck (Hypertonie)
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen …führen. Aus diesem Grund müssen in Deutschland Produkte mit hohem Glycyrrhizin-Gehalt einen Warnhinweis tragen: “Enthält Süßholz – bei hohem Blutdruck sollte ein übermäßiger Verzehr vermieden werden.

2. Lakritze in der Schwangerschaft: Warum Vorsicht geboten ist Ein weiteres Top-Suchthema ist die Sicherheit von Lakritze während der Schwangerschaft. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass ein hoher Lakritz-Konsum die Cortisol-Konzentration beim ungeborenen Kind beeinflussen kann. Forscher vermuten, dass dies das Risiko für eine Frühgeburt erhöhen und die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen könnte. Aus diesem Grund raten Experten dringend dazu, in der Schwangerschaft auf Lakritze und Süßholzwurzel-Tee zu verzichten.

3. Wie viel Lakritze ist unbedenklich? Die Frage nach der sicheren Menge wird oft gestellt. Während es keine allgemeingültige Grenze gibt, die für jeden gilt, empfehlen die meisten Gesundheitsbehörden, den Konsum von Glycyrrhizin auf weniger als 100 mg pro Tag zu beschränken. Das entspricht etwa 50 Gramm Erwachsenenlakritze. Bei “Starklakritze” liegt diese Grenze sogar noch deutlich niedriger.

Fazit: Genießen mit Bedacht Lakritze hat zweifellos positive Wirkungen auf die Gesundheit, etwa bei Magen-Darm-Problemen oder als natürliches schleimlösendes Mittel bei Husten. Doch die hohe Anzahl an Suchanfragen zu den Risiken zeigt, dass die potenziellen Nebenwirkungen, insbesondere in Bezug auf Blutdruck und Schwangerschaft, eine sehr reale Sorge darstellen. Konsumieren Sie Lakritze daher bewusst und in Maßen. Bei bestehenden Gesundheitsproblemen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenerkrankungen solltest du vor dem Verzehr unbedingt Ihren Arzt konsultieren.

Wichtiger Hinweis und Haftungsausschluss

Die Informationen über die Anwendung der Süßholzwurzel (Lakritze) und anderer Naturheilmittel sind ausschließlich für Informations- und Bildungszwecke gedacht. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar.

Die traditionellen Anwendungen und Empfehlungen, die wir auf unserer Website und in den Blogbeiträgen wie dem zu Lakritze teilen, stammen aus der Naturheilkunde. Sie basieren auf jahrhundertealtem Wissen und Erfahrungen.

Die Anwendung dieser Methoden erfolgt auf eigene Verantwortung.

Bevor Sie die hier vorgestellten Empfehlungen umsetzen, insbesondere im Hinblick auf die Einnahme der Süßholzwurzel, ist es unerlässlich, dass Sie sich professionelle medizinische Beratung einholen. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Beschwerden oder vor dem Beginn jeglicher neuer naturheilkundlicher Anwendung immer einen Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker.

Dies gilt besonders, wenn:

  • Sie schwanger sind oder stillen, da Lakritze in der Schwangerschaft vermieden werden sollte.
  • Sie an chronischen Krankheiten leiden, insbesondere Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenerkrankungen.
  • Sie Medikamente einnehmen, da es zu Wechselwirkungen kommen kann.
  • Sie unter Allergien leiden.

Die bereitgestellten Informationen sind nicht dazu gedacht, den professionellen Rat und die Behandlung durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal zu ersetzen. Es werden keine Heilversprechen gemacht.

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