Was macht Lakritze so besonders?

Süßholz (Lakritze) ist bekannt für seine beruhigenden und ausgleichenden Eigenschaften. Die Wirkstoffe, insbesondere das Glycyrrhizin, wirken harmonisierend auf das Nervensystem. In Zeiten von Stress und Hektik kann die Einnahme von Lakritze helfen, den Geist zu beruhigen und ein tiefes Gefühl von Ruhe und Wohlbefinden zu fördern. Das macht sie zu einem echten Geheimtipp, um emotionale Anspannung und nervöse Unruhe auf natürliche Weise zu lindern.

Ein weiterer entscheidender Vorteil, den die traditionelle Medizin schätzt: Lakritze soll die therapeutische Wirkung anderer Heilkräuter verlängern und verstärken. Deshalb wird sie oft in Kräutermischungen verwendet, um die Synergieeffekte zu optimieren und die Behandlung wirksamer zu machen.


Anwendung und Dosierung: Wie nutzt man Lakritze richtig?

Wenn du gestresst bist und nach einem natürlichen Mittel suchst, kann eine Kombination aus Süßholzwurzel und Lavendel besonders wirksam sein. Lavendel ist für seine entspannenden Eigenschaften bekannt und in Verbindung mit Lakritze können sich beide Heilpflanzen optimal ergänzen, um Ihre innere Balance wiederherzustellen.

Dosierungsempfehlung für Süßholzwurzel:

  • Täglich: 5 bis 15 Gramm der getrockneten Wurzel.
  • Aufteilung: Nehme diese Menge in 3 Dosen über den Tag verteilt ein, idealerweise nach den Mahlzeiten.
  • Zubereitung: Du kannst die Wurzel als Pulver (zum Beispiel in Smoothies oder Joghurt) oder als Tee zu dir nehmen. Für einen Tee übergieße 2 bis 5 Gramm getrocknete Wurzel mit 150 ml heißem Wasser und lasse ihn einige Minuten ziehen.

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Auch wenn Lakritze gesund ist und viele Vorteile bietet, sollte man sie nicht unbegrenzt oder unbedacht konsumieren. Die Wurzel enthält Substanzen, die bei übermäßiger oder langer Einnahme Nebenwirkungen hervorrufen können.

  • Dauer der Anwendung: Verwende Lakritze nicht länger als 6 Wochen am Stück.
  • Wer sollte Lakritze meiden? Besondere Vorsicht ist geboten bei:
    • Schwangerschaft: Schwangere Frauen sollten auf Lakritze verzichten.
    • Wassereinlagerungen (Ödeme): Lakritze kann den Kaliumspiegel beeinflussen und Wassereinlagerungen fördern.
    • Übelkeit und Erbrechen: Bei diesen Symptomen sollte die Einnahme vermieden werden.
  • Bluthochdruck: Menschen mit Bluthochdruck sollten ebenfalls vorsichtig sein und vor der Einnahme einen Arzt oder Apotheker konsultieren, da Lakritze den Blutdruck erhöhen kann.
Lakritze: Mehr als eine Süßigkeit? Die überraschenden Risiken und Nebenwirkungen von Süßholz

Das solltest du noch zusätzlich bei Lakritze beachten

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