Johanniskraut – Ein natürlicher Helfer für deine Stimmung und deine Nerven

Du solltest wissen, dass Johanniskraut (Hypericum perforatum) ein wirklich sehr wirksames pflanzliches Antidepressivum ist. Seine Hauptwirkung entfaltet es, indem es die Wiederaufnahme (Reabsorption) des Neurotransmitters Serotonin hemmt. Serotonin ist oft auch als “Glückshormon” bekannt, und durch die Hemmung der Wiederaufnahme steht dem Körper mehr davon zur Verfügung, was eine stimmungsaufhellende Wirkung hat.

Aus diesem Grund ist Johanniskraut äußerst nützlich, wenn du mit Beschwerden wie leichten bis mittelschweren Depressionen, innerer Angst, Melancholie oder auch starker Reizbarkeit zu kämpfen hast.

Doch die positiven Effekte gehen über die Stimmung hinaus! Johanniskraut kann dir auch dabei helfen, Nervengewebeschäden zu reparieren – eine Eigenschaft, die es besonders wertvoll macht. Darüber hinaus kann es Schmerzen lindern und besitzt auch die Fähigkeit, Infektionen zu bekämpfen.

Wenn bei dir oder einem Bekannten ein Nervenschaden vorliegt, beispielsweise in Form eines Bandscheibenvorfalls mit Ischias-Beschwerden, dann empfehle ihm Johanniskraut unbedingt als unterstützende Maßnahme. Die nervenregenerierende Wirkung kann hier sehr hilfreich sein.

Wichtige Hinweise zur Einnahme:

Du nimmst Johanniskraut dreimal täglich ein. Die Dosierung beträgt dabei 2 bis 4 Gramm des Präparates, aufgelöst in 150 ml Wasser. Beachte bitte die genauen Angaben auf der Packungsbeilage oder das, was dir ein Arzt oder Apotheker empfiehlt.

Ganz wichtig: Achte unbedingt darauf, Johanniskraut niemals mit einer anderen antidepressiven Behandlung zu kombinieren! Die Wechselwirkung kann zu einem Serotonin-Syndrom führen, das gefährlich werden kann. Sprich das immer mit deinem Arzt ab!

Es wird außerdem nicht empfohlen für schwangere oder stillende Frauen sowie für Kinder unter 2 Jahren. Bedenke auch, dass Johanniskraut die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen kann. Wenn du es einnimmst, solltest du dich vor starker Sonneneinstrahlung schützen. Es kann außerdem die Wirksamkeit anderer Medikamente, wie z.B. der Antibabypille, herabsetzen. Kläre mögliche Wechselwirkungen immer mit deinem Arzt oder Apotheker ab.

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